3. Preis im BFW "Team-Schule" für L7a

Pünktlich um 8.22 Uhr war der Regionalexpress, der die siegreichen Neigungskurs-Lateiner/innen der 7a nach Köln zur Preisverleihung bringen sollte, ... 20 min verspätet. Es blieb das einzige Wölkchen am Himmel des wohlverdienten Feier-Tages.

In Köln angekommen, schwärmten die drei Kleingruppen unter Leitung je eines "großen Lateiners" in die Innenstadt aus - mit der Aufgabe, binnen einer Stunde das Schloss gefunden und möglichst günstig erworben zu haben, mit dem sich die Lateiner-Truppe an der berühmten Brücke zu verewigen und Fortuna an sich zu binden beabsichtigte. Der zweite und dritte Preis würden in Duisburg und demnächst in Trier zum Einsatz gebracht werden. Tatsächlich brachten alle Gruppen nach einer Stunde beeindruckende Ergebnisse in verschieden beeindruckenden Präsentationen auf dem Bahnhofsvorplatz zum Wettkampf ein.

Und schon galt es, die nächste Aufgabe zu bewältigen, die den Wettbewerb entscheiden könnte: den passenden Beschwörungsspruch für die Versenkung des Schlüssels im Rhein dichten. Für die passende Inspiration sahen sich die Fortuna-Verehrer/innen veranlasst zunächst eine andere Perspektive einzunehmen und Überblick zu gewinnen. Also nichts wie auf zur Süd-Turm-Erstürmung am Kölner Dom.

Der schweißtreibende und schwindelerregende Aufstieg war in Rekordzeit auch von den bekanntlich Höhenängstlichen bewältigt, für die gerade die sehr durchsichtige letzte Etappe einige Ansprüche darstellt. Gut, wenn es Vorangehende wie Kim gibt! ;-)

Nachdem sich einige nicht weiter identifizierbare Individuen tatsächlich über den Dächer von Köln inschriftlich verewigt und den Überblick und Ausblick auf die anzusteuernde Brücke genutzt und genossen hatten, machte man sich an den unerwartet langen Abstieg. Bei dem obligatorischen Foto zum Abschluss des sportlichen Programmteils erregten die erschöpften LfG-Lateiner/innen dann offenbar so viel Sympathie, dass sie ein Junior-Mitglied für das Guppenfoto anzogen... hoffentlich auch später mal für Latein ;-)

Und nun war sie da, die Stunde der Entscheidung. An der Hohenzollern-Brücke fiel das Urteil, dass Niklas' Gruppe mit ihrem Schloss und Ritual-Text den Lateiner/innen garantieren würden, das Glück von Köln für immer an sich zu binden. Die Zeremonie wurde nach allen Maßgaben und Bestimmungen vollzogen... Doch zuvor signierten alle Beteiligten die Schlösser mit ihren Initialen - bisweilen sehr aufregenden Initialen... 

Und schon machten sich die siegreichen Lateiner/innen auf zum Friedrich-Wilhelm-Gymnasium, vor dessen Haupteingang noch immer die Grube des vor 5 Jahren eingestürzten Stadtarchivs gähnt. Nicht wenig staunten sie darüber, dass hier noch wirklich jeder Schüler irgendwann in seiner Schullaufbahn Latein lernt - wie z.B. die Noch-Bürgermeisterin, die ein sehr persönliches und ermunterndes Grußwort als ehemalige Lehrerin dieser Schule sprach.

In einem abwechslungsreichen, musikalisch aufgelockerten Programm wurden die Sieger/innen im Solo- und Team-Wettbewerb Latein auf Landesebene geehrt und ausgezeichnet. Die LfG-Lateiner/innen waren stolz auf ihren Preis und ein wenig berührt, als sie Szenen aus ihrer Videoproduktion in dem Zusammenschnitt wiedersahen, der aus den Beiträgen der ersten und zweiten Sieger zur Freude des Publikums vorgeführt wurde.

Nach dem Sieger-Foto ging es zum Fest-Essen in eine nahegelegene Pizzeria mit Rheinblick. Nachdem ein angemessenes Mahl - sogar mit spendierten Extra-Pommes aufs Haus -  in Rekordzeit verschlungen war, mussten die Sieger dann allerdings mit einiger Eile und kurzfristig improvisierten Sprints noch ihren Zug (bzw. dessen Nachfolger) erwischen. Aber schon hier zeigte sich Fortuna als hilfreich ...

So kam eine starke Truppe um 17.18 Uhr in Duisburg an und  macht sich direkt an die nächste Herausforderung. Denn schon morgen heißt es: Englischarbeit... :-) Aber vielleicht heißt es auch noch einmal "Preisverleihung im Bundesfremdsprachenwettbewerb" - neidlose Anerkennung und inspirierte Bewunderung klingt jedenfalls aus den Kommentaren der 7er zum Theaterstück des Hauptpreisträgers:

"Das war schon echt verdammt gut!" So wie unser Tag...

Zurück